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Was ist eine kooperative Gesamtschule?


  • Alle drei Schulformen (Hauptschule, Realschule und Gymnasium) arbeiten unter einem Dach zusammen, sie kooperieren.

  • Im 5. Schuljahr werden die Schülerinnen und Schüler in eine der drei Schulformen eingeschult.

  • Die Arbeit und die Ziele der drei Schulformen richten sich nach den angestrebten Abschlüssen.

  • Jeder Zweig hat einen Schulzweigleiter.

  • Wechsel zwischen den drei Schulformen werden den Schülerinnen und Schülern erleichtert.

  • Es gibt feste Klassenverbände mit Klassenlehrerinnen bzw. -lehrern.

  • Es gibt gemeinsame Gremien wie Schulkonferenz, Elternbeirat, Schülerverwaltung, Lehrerkonferenz, Schulleitung.

  • Lehrer werden schulzweigübergreifend eingesetzt.

  • Gemeinsame Jahrgangsteams setzen Schwerpunkte im Unterricht der drei Zweige eines Jahrgangs.

  • Gemeinsame Fachsitzungen widmen sich einer modernen Unterrichtsentwicklung.

  • Räume und Gebäude werden von allen gemeinsam, d.h. schulzweigübergreifend genutzt.

  • Gemeinsamer Unterricht aller Schulzweige wird im Wahlpflichtbereich in Klassen 9 und 10 angeboten

  • Nachmittagsangebote sind offen für alle Schülerinnen und Schüler.

  • Gemeinsame Pausenaktivitäten und Feste fördern die Zusammengehörigkeit aller.


Der Gymnasialzweig (G9)

Der Gymnasialzweig (G9)


Aufgabe des Gymnasialzweiges ist es, Schülerinnen und Schüler auf den Besuch einer Gymnasialen Oberstufe vorzubereiten und eine studienorientierte Schulausbildung anzubieten. Der Gymnasialzweig der Heinrich-Heine-Schule setzt sich in der gymnasialen Oberstufe fort, die wir gemeinsam mit der Weibelfeldschule anbieten. Grundsätzlich bereitet sie die Schülerinnen und Schüler auf den Übergang in jede beliebige Oberstufe vor und legt sie nicht auf ein bestimmtes Gymnasium fest.

 

Aufgrund einer Änderung im Hessischen Schulgesetz, konnten die kooperativen Gesamtschulen entscheiden, ob sie den Gymnasialzweig 5- oder 6-jährig organisieren (§ 26 HSchG). Die Heinrich-Heine-Schule ist wieder zur 6-jährigen Mittelstufe (sog. G9) zurückgekehrt.


Der Unterricht findet im Klassenverband statt; ausgenommen sind die Religions- bzw. Ethikkurse und demnächst die Kurse der zweiten Fremdsprache (Französisch oder Spanisch).

Ab Klasse 9 bzw. 10 können die Schülerinnen und Schüler durch die Wahl von schulzweigübergreifenden Wahlpflichtkursen eigene Schwerpunkte setzen.

Englisch ist die erste Pflichtfremdsprache, die ab Klasse 5 unterrichtet wird (siehe auch: Schwerpunkt Sprachenlernen). In Klasse 6 lernen die Schüler als zweite Pflichtfremdsprache Französisch oder Spanisch (ab Schuljahr 2012/2013). Ab Klasse 8/9 werden Spanisch und Italienisch als dritte Fremdsprache im Wahlpflichtbereich angeboten.

Um Schülerinnen und Schülern auch einen Einblick in das Berufsleben zu ermöglichen, nehmen sie an einem Betriebspraktikum teil, das intensiv vorbereitet, betreut und nachbereitet wird. Dieses Betriebspraktikum kann auch teilweise als internationales Betriebspraktikum am Ort einer unserer Partnerschulen durchgeführt werden.

Wenn am Ende der Klasse 10 die Bedingungen einer Versetzung in die Klasse 11 erfüllt sind, kann jede beliebige Gymnasiale Oberstufe besucht werden. Es ist jedoch auch möglich, nach der 10. Klasse den Gymnasialzweig mit dem Realschulabschluss zu verlassen und eine Berufsausbildung oder eine andere Schullaufbahn als die Oberstufe zu beginnen.


Der Realschulzweig

Der Realschulzweig

 

Die Realschule ist eine Schulform zwischen der Hauptschule und dem Gymnasium. Sie bietet den Schülerinnen und Schülern zwei Perspektiven. Sie werden sowohl auf das Berufsleben vorbereitet, zugleich wird ihnen aber auch die Möglichkeit geboten, anschließend auf weiterführende, allgemeinbildende oder berufliche Schulen der Sekundarstufe II zu wechseln, mit dem Ziel, die Fachoberschulreife oder Hochschulreife (Abitur) zu erlangen.

Die Realschule ist eine Schulform, die besonders geeignet ist, praxisorientierte Allgemeinbildung und Berufsorientierung zu vermitteln.

Die Heinrich-Heine-Schule bemüht sich um:

Leistungsorientierung
Interessen, Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit werden gefördert und gefordert.

Persönlichkeitsorientierung
Die Entfaltung der Persönlichkeit, ein hohes Maß an Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstbestimmung, Entscheidungs- und Sozialkompetenz werden angestrebt.

Praxisorientierung
Wir öffnen unsere Schule, um einen Bezug zur Lebenswirklichkeit herzustellen. Berufspraktika, Unterrichtsgänge, Betriebserkundungen sind nur einige Beispiele.

Allgemeinbildung
Der Realschulzweig legt Wert auf eine gründliche Allgemeinbildung.

Methodenorientierung
Neben Sachwissen werden Methoden, EDV-Kenntnisse und die Fähigkeit vermittelt, sich Informationen zu beschaffen und diese zu verarbeiten.

Europaorientierung

Durch Auslandspraktika oder Schülerbegegnungsprogramme

  • erfahren die Schülerinnen und Schüler mehr über Europa

  • erlernen sie Fremdsprachen

  • vertiefen sie ihre ökologische Bildung

  • fördern Toleranz und Respekt gegenüber anderen.

Die Tatsache, dass 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler jedes Jahrgangs die Heinrich-Heine-Schule mit einem Realschulabschluss verlassen, macht deutlich, dass es bei den Eltern und bei den Arbeitgebern in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst eine hohe Akzeptanz dieser Schulform gibt.



Der Hauptschulzweig

Der Hauptschulzweig


Hauptschulklassen haben zwei Klassenlehrer, die auch einen großen Teil des Unterrichts übernehmen, so dass die Schülerinnen und Schüler intensiv begleitet werden können.


In Zusammenarbeit mit der Jugendförderung der Stadt Dreieich werden die Schülerinnen und Schüler gezielt auf den Übergang von der Schule in den Beruf vorbereitet. Weitere unterstützende Maßnahmen der Berufsorientierung sind die Kooperation mit der „Gesellschaft Paritätische Projekte“, die eine Sozialarbeiterin an die Schule abgeordnet hat, und dem Institut der Hessischen Wirtschaft, welches das Projekt „Berufseinstiegsbegleitung“ an der Heinrich-Heine-Schule durchführt.


Eine ganz besondere Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler hat ab Klasse 8 der „Praxistag“: Er dient der Vorbereitung der Berufswahl und der Förderung der Ausbildungsfähigkeit. Die Praxistage werden über mehrere Monate an einem Tag in der Woche in Betrieben der Region durchgeführt. Zusammen mit den Betriebspraktika in den Klassen 8 und 9 bedeuten sie für die Schüler eine wichtige Entscheidungshilfe. Gleichzeitig werden Kontakte zu den ausbildenden Betrieben und weiterführenden Schulen geknüpft.

Im Bundesland Hessen legen Hauptschüler am Ende der 9. Hauptschulklasse sowohl eine schriftliche Prüfung als auch eine praktische Prüfung in Form einer „Projektprüfung“ ab, worauf sie sorgfältig vorbereitet werden.

In der Regel endet der Besuch des Hauptschulzweiges nach der 9. Klasse mit dem (qualifizierenden) Hauptschulabschluss. Es ist jedoch möglich, durch den Besuch von weiterführenden Schulen den Realschulabschluss zu erreichen.



 

 

 

 

Versetzungsregeln


 

 

 

 

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