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Dienstag, 14. Februar. 2017 08:26 Alter: 3 Monat(e)

Zweites Treffen des Erasmus+ Projektes „Refugees in Europe – Our Future in Motion“ an der Heinrich-Heine-Schule

Von: Frau Höhn und Frau Kohl

Vom 28.01. bis zum 04.02.2017 fand das zweite Treffen des Erasmus+
Projektes „Refugees in Europe – Our Future in Motion“ an der
Heinrich-Heine-Schule statt. Zu diesem Treffen reisten insgesamt 14
Schülerinnen und Schüler sowie acht Lehrerinnen und Lehrer der am
Projekt beteiligten Partnerschulen aus England, Frankreich, Spanien,
der Türkei und der Tschechischen Republik an, um zusammen mit den 17
Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Heine-Schule zum
Themenschwerpunkt „Refugees‘ reality“ zu arbeiten.

Die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer erwartete ein
abwechslungsreiches Programm, welches insbesondere die
Auseinandersetzung mit den Fluchtursachen, den unterschiedlichen
Fluchterfahrungen und den Lebensumständen von Flüchtlingen in Europa
vorsah. Zu diesem Zweck besuchten sie die Ausstellung „Bloß weg von
hier!“ des Zentrums Ökumene der EKHN, die momentan im Rahmen der
Darmstädter Veranstaltungsreihe „Flucht und Hoffnung. Kulturelle
Identitäten und Migration“ zu sehen ist. Darüber hinaus konnten sie im
Gespräch mit Flüchtlingen u.a. aus Afghanistan und dem Iran einen
Einblick in deren Flucht und in deren Lebenswirklichkeit hier in
Deutschland erhalten. Ergänzt wurden diese individuellen
Fluchterfahrungen um die Berichte von Sozialarbeitern und Lehrern, dem
Diakon der evangelischen Kirchengemeinde Babenhausen und Mitarbeitern
des ASB der Erstaufnahmeeinrichtung in Babenhausen, mit denen sich die
Erasmus+ Gruppe im dortigen Jugendzentrum traf. Nachdem der Leiter der
Erstaufnahmeeinrichtung, Herr Tobias Soppart, in einem Vortrag einen
ersten Eindruck von den dortigen Lebensbedingungen vermittelt hatte,
boten Bastelstationen oder ein gemeinsames Tischkicker-/ Billardspiel
Möglichkeiten der Begegnungen zwischen den jungen Flüchtlingen aus der
Erstaufnahmeeinrichtung und den Jugendlichen des Erasmus+ Projektes.

Neben diesen informativen Programmpunkten bot die Woche auch ein
Angebot für die kreativen Köpfe: In einem Design-Workshop gestalteten
die Schülerinnen und Schüler Logos für das Erasmus+ Projekt. Die
Lehrerinnen und Lehrer konnten sich zudem bei der
Service-Learning-Schülergruppe der Heinrich-Heine-Schule über
Möglichkeiten informieren, auf welche Weise Jugendliche dazu beitragen
können, den Alltag der Flüchtlinge zu verbessern und ihnen bei den
alltäglichen Herausforderungen zu helfen.

Während der Woche stand der Austausch der Schülerinnen und Schüler
untereinander im Mittelpunkt: Nach der Präsentation der
Arbeitsergebnisse fuhren die Erasmus-Plus-Schülerinnen und Schüler
gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der diesjährigen
Netzwerkkonferenz am Freitagnachmittag zur Frankfurter Eisporthalle
und vergnügten sich beim Schlittschuhlaufen, bevor dann die
Erasmus-Woche am Freitagabend mit der Farewell-Disco an der
Heinrich-Heine-Schule endete. „Es war eine tolle Erfahrung, an diesem
Projekt mitzuarbeiten“, resümierte eine Schülerin der
Heinrich-Heine-Schule die Projektwoche.

Neben dem Kennenlernen anderer Länder und Kulturen ist es das Ziel des
EU-geförderten Erasmus+ Projektes, die Flüchtlingsthematik unter
verschiedenen Aspekten zu beleuchten und dabei die Schüler
länderübergreifend für die Fluchtursachen und den Umgang mit Fremdheit
zu sensibilisieren sowie den Demokratiegedanken im Sinne eines
geeinten Europas zu stärken. Beim nächsten Treffen, das Anfang Mai
diesen Jahres in Frankreich stattfinden wird, wird es dann vor allem
um den schulischen Alltag von jungen Flüchtlingen gehen.