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Sonntag, 24. April. 2016 07:34 Alter: 4 Monat(e)

Was kann ich? Was will ich?

Von: Alexander Fichtel

Heine-Schüler absolvieren Workshop im Rahmen der Talent Company zum Thema: Realschule … und dann?


Können drei Tage im Dezember ausreichen um einen Blick in die eigene berufliche Zukunft zu werfen? Diese Frage kann man rückblickend mit einem satten JA beantworten!
Im Rahmen der Talent Company konnten 32 Realschüler der zehnten Klassen unter der Leitung von Herrn Holger Sieck (neuro kompetenz Akademie) einen Teil des Programmes „Stufen zum Erfolg“ absolvieren. Ermöglicht wurde dies durch die finanzielle Unterstützung der Strahlemann Stiftung, durch die die Talent Company erst möglich wurde.

Die Schüler setzten sich anhand unterschiedlichster Methoden und Strategien mit ihren beruflichen Interessen auseinander. Sie erarbeiteten ihre Stärken und Besonderheiten und entwickelten daraus Ideen und Chancen für ihre berufliche Zukunft. Eine Kurzbewerbung und ein Maßnahmenplan, der Schritte auf dem Weg zum beruflichen Ziel enthielt, rundeten den motivierenden Workshop ab.

Konkret erarbeiteten sich die Schüler Vokabeln zur Beschreibung ihrer Differenzeignung, die in einem individuellen „Tresor“ aufbewahrt werden. Diese Vokabeln können dann als „Spickzettel“ für Bewerbungsschreiben und zur Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen genutzt werden.
Schüler und Lehrer zeigten sich begeistert von den drei Tagen, in denen vor allem die Schüler und ihr weiterer Werdegang im Zentrum standen.

O-Töne Schüler:
„Jetzt weiß ich, was meine Stärken und Nicht-Stärken sind.“ „Ich kann jetzt selbstbewusster meinen Beruf anfangen und weiß, wie ich mich bewerbe.“ „Das Seminar zeigt dir, in welche Richtung du gehen kannst, für welchen Beruf man sich eignet.“ „Nach vielen Kursen, Seminaren, Messen und vielem mehr, kann ich sagen, dass dieses Seminar mir wirklich unheimlich geholfen hat.“

Alle waren sich einig, dass die Arbeitsergebnisse der Schüler eine gute Basis bieten für zielbezogene Bewerbungen und klar orientierte Gespräche mit Unternehmen, die einen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz zu besetzen haben. Die betreuenden Lehrer Frau Maier und Herr Fichtel zeigten sich überzeugt davon, dass die Schüler nun bestens vorbereitet sind auf den Übergang in das Berufsleben.

O-Töne Lehrer:
„Schüler, die sonst eher durch Ruhe und Passivität auffielen, waren konzentriert und erzielten gute Arbeitsergebnisse.“ „Die Motivation der Schüler war förmlich zu sehen und die erzielten Arbeitsergebnisse ermöglichen jedem Schüler eine exzellente Ausgangsposition für den Start in den Beruf.“ „Das Seminar war durch einen hohen Grad an Individualisierung gekennzeichnet.“ „Das Arbeiten in Modulen ermöglicht eine kontinuierliche Fokussierung auf die Lernziele und verbessert die individuellen Ergebnisse.“

Zum Abschluss der drei Tage erhielt jeder Schüler ein Zertifikat, welches als i-Tüpfelchen das bereits gut gefüllte Europaschulportfolio ergänzt. Der Koordinator für die Berufsorientierung Herr Fichtel äußerte außerdem die Hoffnung, dass dieses Programm, eventuell mit der Hilfe von Sponsoren, wieder durchgeführt werden  kann.