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Freitag, 13. November. 2015 08:40 Alter: 4 Monat(e)

Die Improtheatergruppe „RequiSiT“ besucht die Heinrich-Heine-Schule

Von: Uwe Grünhäuser

Am Donnerstag, dem 05.11.2015 fand in der Aula der Heinrich-Heine-Europaschule eine Veranstaltung für den Jahrgang 9 statt, die mittlerweile zum festen Bestandteil der Suchtprävention der Schule geworden ist.

Es wurde Improvisationstheater aufgeführt, das heißt, dass die Schauspielerinnen und Schauspieler vor der Aufführung selbst nicht genau wussten, was auf sie zukommt, denn diese Form des Theaters lebt von dem Dialog der Akteure mit dem Publikum.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen H9b, R9a und G9b nutzten diese Chance und warfen reichliche Vorgaben auf die Bühne, die die Mitglieder der Theatergruppe in tolle Szenen umsetzten, was zu einer sehr lebendigen und auch lustigen Show führte.

Nach dieser einstündigen Theateraufführung, die von den Schülern in gewissem Sinne selbst gestaltet worden war, begaben sie sich nun wieder im Klassenverband mit jeweils einem Mitglied der Theatergruppe in ihre Klassenräume zu einem Gedankenaustausch. Hier ging es – anders als in der Theateraufführung – um die Suchtproblematik.

Die Schauspieler der Theatergruppe sind, mit Ausnahme ihrer Leiterin, ausnahmslos ehemalige Drogenkonsumenten, die oft jahrelang den Teufelskreis der Drogensucht erlitten haben. Jedoch ist es ihnen mittlerweile gelungen, von ihrer Sucht loszukommen und sie haben sich jetzt dazu entschieden, jungen Menschen von ihrem Lebensweg zu erzählen und sie zu einem drogenfreien Leben zu ermuntern.

Die Gruppe ist dafür bekannt, dass sie ausnahmslos auf alle Fragen eingeht. Die Gesprächsgruppen finden ohne Lehrer statt, das heißt die Schüler sind unter sich und können wirklich die Themen ungehemmt ansprechen, die ihnen am Herzen liegen.

Sollte man das Ensemble „RequiSiT“ für den kommenden Jahrgang 9 wieder einladen? Die SchülerInnen, mit denen sich der Suchtberatungslehrer über diese Frage unterhalten konnte, beantworteten sie mit einem eindeutigen „Ja“.
Begründung: Das, was wir hier erfahren haben, kommt aus absolut verlässlicher Quelle.