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Samstag, 07. Februar. 2015 15:41 Alter: 5 Monat(e)

Die 21. Netzwerk-Konferenz der Heinrich-Heine-Schule

Von: Axel Städele

Vom 28. bis 30. Januar 2015 fand zum 21. Mal an der Heinrich-Heine-Schule Dreieich die Internationale Netzwerk-Konferenz statt.

Seit längerem etablierte Partner aus Großbritannien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, der Türkei und Japan sandten Delegationen mit insgesamt 32 Kolleginnen und Kollegen zu uns. Auf Schulleitungs-,
Lehrer- und Schülerebene wurde gemeinsam gearbeitet, Erfahrungen wurden ausgetauscht und zukünftige Projekte geplant.
Besonders freuten wir uns auch über zwei neue Partnerschaften zu Schulen in Tschechien und Israel, welche ebenfalls vertreten waren.
Dabei stellt der neue deutsch-israelische Schüleraustausch, welcher auf der Konferenz erstmals detailiert geplant wurde, einen großen Schritt der Völkerverständigung und -freundschaft dar, welcher aufgrund der deutschen Vergangenheit und der aktuellen politischen Lage im Nahen Osten von hohem Stellenwert für uns ist.

Neben den bilateralen Schüleraustauschen bildeten vor allem die großen multilateralen Projekte Erasmus Plus mit dem Thema "Social Media and Education" sowie Comenius mit dem Titel "World War One an European Identity" den Mittelpunkt der Konferenz.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Erneuerung der vor 20 Jahren vereinbarten Charta im Hinblick auf die Erziehung unserer jungen Menschen zu einem friedlichen und toleranten Miteinander. Gerade in einer Zeit, in der unsere Schlagzeilen von Terrorismus, Rassismus und Krieg geprägt werden, sehen wir eine solche Positionierung als notwendig und unverzichtbar an.

Der traditionelle Internationale Abend am Donnerstag, den 29. Januar, biltete wie jedes Jahr den Höhepunkt der Konferenz. Von besonderer Bedeutung war dabei die Verabschiedung unseres Koordinators für internationale Aktivitäten, Michel Tätzsch. Seit 1980, seinem ersten Jahr an der HHS, engagierte er sich für die internationalen Beziehungen, gilt somit als Mitbegründer der Netzwerk-Konferenz und vertritt wie kaum ein zweiter den Gedanken der Europaschule. Nachdem er von den Partnerschulen jeweils einen landestypischen Hut geschenkt bekommen hatte, zog er symbolisch seinen Hut und übergab die internationale Koordination an seine Nachfolgerin Monika Zschätzsch.

Am Wochenende reisten die Gäste aus den acht verschiedenen Nationen schließlich wieder ab, um die gesammelten Ideen, Konzepte und Unternehmungen bis zur nächsten Netzwerk-Konferenz 2016 umzusetzen.