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Donnerstag, 01. Mai. 2014 20:10 Alter: 6 Monat(e)

Drittes Projekttreffen der Heinrich-Heine-Schule und ihrer Partnerschulen zum Thema „World War I and European Identity“ in Belvedere (England)

Von: Frau Ernst

In Gedenken an den Ersten Weltkrieg, der sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt, entstand an der Heinrich-Heine-Schule in Dreieich die Idee zum aktuellen Comenius-Projekt „World War I and European Identity“, das gemeinsam mit fünf Partnerschulen in Frankreich, den Niederlanden, England und Spanien durchgeführt wird.  Vom 20. bis 23. März 2014 fand bereits das dritte Treffen an einer der europäischen Partnerschulen statt, diesmal an der Trinity School in Belvedere (England).

Es standen somit zwei volle Tage zur Verfügung, um mit der internationalen Gruppe aus Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern die Projektarbeit weiter zu betreiben und sich thematisch fortzubilden. Am Donnerstag, den 21.03.2014, unternahm die Gruppe eine Exkursion zu dem bei Oxford gelegenen Blenheim Palace, dem Wohnsitz der Familie Churchill, welcher Einblicke in die Geschichte Englands der letzten 200 Jahre lieferte. Auf dem Landsitz gab es zusätzlich eine Ausstellung über den Ersten Weltkrieg, bei der die Schülerinnen und Schüler museumspädagogische Fragebögen ausfüllen und das Alltagsleben der Engländer zur Zeit des Ersten Weltkriegs nachempfinden konnten, indem sie u.a. unter Zeitdruck eine Gasmaske aufsetzen und gleichzeitig ein Gewehr schultern sollten.
Am Freitag, den 21.03.2014, richtete die Trinity School einen Workshop mit dem für dieses Treffen vereinbarten Thema „War Propaganda and Poetry“ aus. Die Schülerinnen und Schüler erhielten durch den freischaffenden Historiker Steve Garrett schülernahe Einblicke in das Leben eines Soldaten jener Zeit und beschäftigten sich anschließend mit der Erstellung von Anti-Kriegs-Plakaten und kriegsbezogener Lyrik.

Die zentrale Erkenntnis, welche die Schülerinnen und Schüler in dieser internationalen Runde gewonnen haben, ist die Nichtselbstverständlichkeit, mit der die heutigen europäischen Nationen friedlich koexistieren. Da vor 100 Jahren Europa den bis dahin größten Krieg der Weltgeschichte begann, der einen weiteren Weltkrieg in direkter Folge nach sich zog, ist es den Friedensbemühungen der Nachkriegszeit zu verdanken, dass sich die Schülerinnen und Schüler heute international austauschen, gemeinsam lernen und Freundschaften schließen können. Das Comenius-Projekt der Heinrich-Heine-Schule sieht sich in genau dieser Tradition und trägt seinen Teil zur Völkerverständigung bei.