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Mittwoch, 27. November. 2013 12:40 Alter: 6 Monat(e)

Deutsch-japanische Gesellschaft informiert über Leben und Schülerleben in Japan

Von: Frau Erst


Wie lebt es sich in Japan? Wie funktioniert eine japanische Schule? Haben Sie auch manchmal Nachhilfeunterricht? Wie lange arbeiten sie? Was machen sie in ihrer Freizeit? Welche Feste feiert man in Japan?

Auf diese und viele andere Fragen gab Herr Stefan Zeidenitz (Vizepräsident, im Bild vorne links) von der deutsch-japanischen Gesellschaft in seinem Vortrag am Donnerstagmorgen, den 7.11.2013, im Musiksaal den Schülern der Klassen G8a und G8b, die zum Teil auch nachmittags Japanisch lernen, Antworten, die sie im folgenden Bericht zusammengefasst haben:

Der durchschnittliche Japaner arbeitet etwa 1.830 Stunden im Jahr und macht ca. 54 Überstunden. Da sie dauernd mit der Arbeit beschäftigt sind, können sie meist nur vier Stunden schlafen. Aus diesem Grund sieht man auch oft Leute in den Bahnen, die gerade am Schlafen sind. Ein Japaner hat etwa 18 Tage Urlaub pro Jahr. Auch das Leben der Schüler besteht fast nur aus Lernen und wie die Erwachsenen haben sie etwa vier Stunden Schlaf und kommen erst spät nach Hause, weil sie gerade von der Schule oder einer Nachhilfe (in Japan nehmen fast alle Schüler Nachhilfe, damit man mehr lernt) kommen. Die japanischen Schüler tragen Schuluniformen. Sie gehen wie bei uns zuerst in den Kindergarten, dann in die Grundschule und dann auf weiterführende Schulen. Wenn alle die Schulen, die man besucht hat, gut und angesehen sind, hat man später eine Chance eine gute Karriere zu machen. In jeder Schule gibt es eine Aufnahmeprüfung, anstatt wie bei uns eine Abschlussprüfung. In Japan sind AGs auch beliebt, da es meist die einzige Zeit für wirklichen Freiraum ist. So ist z.B. Baseball die beliebteste Sportart, aber es gibt auch Judo-Clubs, Basketball- und Tennis-AGs.
In der Freizeit tragen die Japaner keine Uniformen, sondern bequemere Sachen. Zu speziellen Anlässen wie Neujahr (Hatsune Mode) oder dem Shichigosan-Fest tragen Japanerinnen Kimonos aus Seide, der mit einem besonderen Gürtel, dem Obi, zugebunden wird.

Vielen Dank für den informativen Vortrag!