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Donnerstag, 14. November. 2013 16:09 Alter: 6 Monat(e)

Erstes Comeniustreffen der Partnerschulen der Heinrich-Heine-Europaschule in Oisterwijk (NL) vom 6. bis 9. November 2013

Von: Ernst/Zschätzsch

Zum hundertjährigen Gedenken an den Ersten Weltkrieg entstand an der Heinrich-Heine-Schule in Dreieich die Idee zum aktuellen Comenius-Projekt „World War I and European Identity“, das gemeinsam mit fünf Partnerschulen in Frankreich, den Niederlanden, England und Spanien durchgeführt wird.

Anfang November fand das erste Treffen an einer der Partnerschulen in Oisterwijk (Niederlande) statt.
Nach dem Besuch des Museums „In Flanders Fields“ in Ypern (Belgien) gelang es allen Beteiligten, konnten die vier mitgereisten Schüler der Heinrich-Heine-Schule auf interaktive Art und Weise die wichtigsten geschichtlichen Zusammenhänge entdecken und die menschliche Dimension des Grauens erfahren. Bei einer Stadtführung wurde ihnen bewusst gemacht, dass die zunächst mittelalterlich wirkende Stadt Ypern im Ersten Weltkrieg eigentlich völlig zerstört wurde und erst mit Hilfe der Reparationszahlungen der Deutschen originalgetreu restauriert werden konnte.

Am nächsten Tag arbeiteten die Schüler in internationalen Gruppen an zwei verschiedenen Themenbereichen: Im ersten Schritt sollten sie die Titelseite einer Zeitung aus Sicht eines niederländischen Reporters zu Beginn des Ersten Weltkriegs gestalten. Im zweiten Schritt wurden die Jugendlichen angeleitet, sich in einen Soldaten über dessen Frontbriefe an seine Familie hineinzuversetzen. Im Anschluss gestalteten die Schüler ein Porträt, um diesem Soldaten stellvertretend für die Millionen von Toten des Krieges ein Gesicht zu geben.

Ziel des zweijährigen Comenius-Projekts ist, das Faktenwissen und empathische Geschichtsempfinden durch die persönlichen Briefe und Exponate zu fördern.
Das Hauptziel des „Friedenlernens“ wurde von Alonso Infante Arredondo bei der gemeinsamen Auswertung treffend formuliert: „Alle diese Menschen können doch nicht umsonst gestorben sein. Es ist unsere Aufgabe, uns für den Frieden und die Partnerschaft  unserer Länder einzusetzen!“
Dies wird nun durch unsere Begegnung mit den Gastfamilien der Partnerschulen und die gemeinsame Projektarbeit unseres Netzwerks in den nächsten zwei Jahren im Rahmen dieses Comenius-Projekts weiter ausgebaut. Das Logo für das Comenius-Projekt wurde unter 24 Entwürfen von der französischen Partnerschule aus Dunkerque gewonnen (siehe Foto).

Interessierte können das über zwei Jahre dauernde Projekt auf dem Blog www.projetcomenius2014.wordpress.com verfolgen.

Beteiligte Schüler aus der HHS:
Nomanetta Jondoh  (G10a)
Eva Zhoushi (G10a)
Nikola Mihailovic (G10a)
Alonso Infante Arredondo (G10b)

Beteiligte Lehrer aus der HHS:
Bärbel Herkert, Französisch/Englisch
Christina Höhn, E/Politik
Michael Tätzsch, E/F
Monika Zschätzsch, F/Spanisch/Geschichte