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Sonntag, 14. Juli. 2013 12:38 Alter: 6 Monat(e)

Erstes SURVIVALCAMP 2013 erfolgreich durchgeführt

Von: Herr Maier

18 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Schule stellten sich den vielfältigen Herausforderungen des 4-tägigen Projektes unter Leitung von Herrn Maier.


(MM) Nach einer theoretischen Unterrichtung in grundlegende Survivaltechniken inkl. einer Auffrischung in Erster-Hilfe, die noch im Klassenzimmer stattfand, ging es für die 18 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Schule am zweiten Tag bereits ungewohnt früh an die ersten Herausforderungen. So mussten die in drei Gruppen aufgeteilten Schüler je Gruppe zunächst eine behelfsmäßige Trage bauen, welche z.B. zum Transport von Verletzten oder Ausrüstung Verwendung findet und diese samt 10 kg Holz, welches für den darauffolgenden Tag benötigt wurde, über eine Distanz von insgesamt 10 km transportieren, um am Aje-See bei Münster dann die Herstellung eines sogenannten Schwimmpaketes zu erproben, welches für den trockenen Transport der Kleidung bei einer Gewässerüberquerung sorgt. Außerdem dient es als Schwimmhilfe.


Neben diesen Highlights mussten die eingeteilten Gruppensprecher auch immer wieder mithilfe der Uhr die Himmelsrichtung bestimmen und unter Verwendung von Karte und Kompass die richtieg Richtung finden, sowie lose Schuhsohlen mit Paketband befestigen.


Erfolgreich und erschöpft erreichten die Teilnehmer gegen Mittag den Ausgangspunkt in Urberach und erhielten für die gezeigte Leistung Material- und Lebensmittelkärtchen, welche am dritten Tag des SurvivalCamps z.B. gegen Feuerholz und Lebensmittel eingetauscht werden konnten.


Der dritte und vierte Tag stellte dann mit einer Übernachtung unter freiem Himmel im Wald das absolute Highlight des SurvivalCamps dar. Bei strömendem Regen brachen die Teilnehmer mit Startpunkt Heinrich-Heine-Schule in Richtung Naturfreundehaus an der Bulau bei Urberach auf. Eine Wegstrecke von immerhin 12 km mit schweren Rucksäcken, welche bravourös unter drei Stunden gemeistert wurde, obschon immer wieder mit Karte und Kompass die Richtung bestimmt werden musste.

Am Ziel angekommen wurde die Gruppe zunächst mit einer Überlebensration (MRE-Meal ready to eat) versorgt. Ein ungewohntes und spannendes Erlebnis, gab es doch warmes Mittagessen aus der Tüte. Im Anschluss musste ein behelfsmäßiger Unterstand gebaut, Nahrung für das Abendessen gesucht und Feuer entzündet werden. Letzteres wurde erfolgreich mithilfe von Magnesium und einem Feuerstein unternommen - trotz Regen. Ein unglaubliches Gefühl, wenn das "Zundernest" Feuer fängt. Das Abendessen barg dann eine weitere Überraschung, denn als Vorspeise gab es für jeden der Teilnehmer 2-3 gebratene Heuschrecken, welche einstimmig als schmackhaft bezeichnet wurden. Trotzdem kostete es den einen oder anderen etwas Überwindung. Nach einem klassischen Abend am Lagerfeuer, der mit einer schmackhaften Grillwurst die Strapazen des Tages entschädigte, wurde die Feuerwache für die ganze Nacht eingeteilt und die Schlafsäcke bezogen.


Der Rückmarsch am nächsten Morgen forderte von den Teilnehmern noch einmal alle Kraftreserven, zumal nur noch wenig Lebensmittelvorräte vorhanden waren. Es galt jedoch ein letztes Ziel zu erreichen. Erschöpft und glücklich wurden die Surviver im Raum Offenthal "gerettet". Insgesamt ein unglaublich spannendes und forderndes Projekt, welches hoffentlich im Jahr 2014 seine Wiederholung findet.