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Sonntag, 14. Juli. 2013 13:24 Alter: 6 Monat(e)

Projektwoche an der Heinrich-Heine-Schule

Von: Frau Ernst

In der diesjährigen Projektwoche (1. Juli bis 4. Juli 2013) konnten die Schülerinnen und Schüler aus einem reichhaltigen Angebot von insgesamt 34 Projekten wählen. Neben vielen handwerklichen und natürlich sportlichen Projekten gab es auch solche, die vier Tage lang den Teilnehmern etwas ganz Neues boten darunter das Spanisch-Projekt, das an den chinesischen Künstler Ai Wei Wei angelehnte Kunstprojekt aus „Alt mach Neu“ und sogar ein Survival Camp.


Die Schule hat auch einen neuen Schüler: unser Maskottchen „Henri“ (ein moderner Heinrich Heine), den die Gruppe des Kunstlehrers Herrn Dörig entwarf.


Im "Spanischen Projekt" von Frau Röhrig und Frau Zschätzsch schufen die Schüler eine Sitzgelegenheit vor dem Verwaltungsbereich mit Mosaikarbeiten im Stile des katalanischen Architekten Antoni Gaudí. Ins Dekor wurden Kacheln, sogenannte „azulejos" , integriert, die unsere Partner in Andalusien den Austauschschülern beim letzten Schüleraustausch für diesen Zweck mitgegeben hatten. Ein Schülervater unterstützte das Projekt mit seiner Mitarbeit. Die Fliesen hatten auch Eltern und Firmen freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Drei Dutzend abgenutzte Klappstühle, reif für den Müllcontainer:  39 Schüler und Schülerinnen des Jahrgangs 5-7 geben mit Schleifpapier, Pinseln und einigen Dosen Farbe diesen Stühlen im Rahmen des Projekts „Aus Alt mach Neu“ (unter der Leitung von Frau Herkert und Herrn Tätsch) frischen Glanz und ein neues Leben. Auf weißem Grund leuchten die Stühle in Bonbonfarben im Stil der 60er Jahre.
Jeder Schüler nimmt Grundfertigkeiten der Holzbearbeitung mit nach Hause. Am letzten Tag der Projektwoche wurden die neuen Stühle in einer an den chinesischen Künstler AI-Wei-Wei angelehnten Installation im Schulhof präsentiert.


18 Schülerinnen und Schüler stellten sich den vielfältigen Herausforderungen des viertägigen Projektes unter Leitung von Herrn Maier.
Nach einer theoretischen Unterrichtung in grundlegenden Survival-Techniken sowie einer Auffrischung in Erster Hilfe, ging es für die Schüler los: So bauten sie zum Beispiel eine Trage, auf der sie auch 10 kg Holz über eine Distanz von 10 km transportieren mussten, um am Ziel, dem Aje-See bei Münster, die Herstellung eines sogenannten Schwimmpaketes zu erproben. Dies sorgt für den trockenen Transport der Kleidung und dient außerdem als Schwimmhilfe.
Der dritte und vierte Tag stellte mit einer Übernachtung unter freiem Himmel im Wald den Höhepunkt des Survival Camps dar. Bei strömendem Regen brachen die Teilnehmer zur ihrer 12 km Wanderung mit schweren Rucksäcken, Karte und Kompass auf. Nach dem Abend am Lagerfeuer wurde die Feuerwache für die ganze Nacht eingeteilt und die Schlafsäcke bezogen. Der Rückmarsch am nächsten Morgen forderte von den Teilnehmern noch einmal alle Kraftreserven, doch alle kamen gesund und glücklich im Ziel an.

 

Seit ein paar Monaten gibt es das neue Schulmaskottchen, den „HEINI“. Zehn Comic - begeisterte Schülerinnen und Schüler der zehnten Jahrgangsstufe machten unter der Leitung von Herrn Dörig aus dem noch stummen und unbewegten Heini ein lebendiges Schulmaskottchen, indem sie für ihn einen Charakter, Outfit, Hobbies, eine Geschichte, Setting und Texte entwerfen, die sich aus Heinrich Heines Leben und den Themen in und um die Heinrich-Heine-Schule herum speisen.